Phase 4: Lik-Sang antwortet auf Sony Statement
Der Streit zwischen Sony und Lik-Sang geht mittlerweile in die vierte Runde. Auf das Statement von Sony (wir berichteten) veröffentlichte Lik-Sang nun erneute eine längere Nachricht auf ihrer Website. Die wichtigsten Punkte (via pspupdates):
- Lik-Sang habe sehr wohl mit dem Gericht zusammengearbeitet, sämtliche Unterlagen und Manpower bereitgestellt - dies im Gegensatz zu Sonys Behauptung, Lik-Sang sei bei Gericht nicht anzutreffen gewesen und trage deshalb die Kosten.
- zwei unabhängige Richter hätten die von Sony in Rechnung gestellten Anwaltskosten überrascht. Mehrere Anwälte hatten offenbar mit einem Stundenansatz von Eur 550 (!) gearbeitet - Kosten, die Lik-Sang nun tragen soll.
- Sony drohte bereits mit einem weiteren Verfahren, sollte PS3 Material verkauft werden.
- Innerhalb von 24 Stunden nach dem Gerichtsurteil wurde Lik-Sang in eine Fax eine Rechnung über 150′000 Euro gestellt - zudem warnte man vor dem weiteren Verkauf von Playstation Artikeln, da sonst Geldstrafen und sogar Gefängnis eingeklagt würden.
- Sony behauptete tatsächlich, das die von seinen hohen Managern (wir berichteten) bei Lik-Sang gekauften Waren seien zu Beweiszwecken gekauft worden. Dabei wurden diese Waren ein halbes Jahr vor der Klage ausgeliefert (die News Website Spong.com versuchte sie zu erreichen - leider waren 2 von 3 in den Ferien).

27. Oktober, 2006 um 5:20 pm
Ich finds einfach nicht richtig was sony da abzieht.