Phil Harrison steht zu Homebrew Software
Sony Chief Phil Harrison hat sich in einem von Slashdot organisierten Leserinterview sehr für Homebrew ausgesprochen. Er selbst habe in der Vergangenheit auf dem C64 so den Zugang zum Entwickeln gefunden und ist der Auffassung, dass Homebrew ein lebenswichtiger Aspekt der Szene und Industrie darstellt. Für die PS3 kündigte Harrison vage an, dass man sich für Homebrew einsetzen werden könnte. “So, if we can make certain aspects of PS3 open to the independent game development community, we will do our industry a service by providing opportunities for the next generation of creative and technical talent”, so Harrison.
Ist das nun ein Widerspruch zu der sehr restriktiven Politik von Sony, was Homebrew auf der PSP anbelangt? Teilweise vielleicht ja, denn Harrison hat sich hauptsächlich auf die PS3 bezogen. Dort sind Kopien noch kaum möglich, schon aufgrund der sehr grossen Datenmengen und der Verschlüsselung.Teilweise aber auch nein, denn die Haltung von Sony ist verständlich. Da durch die Produktion der Konsolen nur Verluste entstehen, ist es für den Konzern überlebenswichtig, dass die Verluste über die Einnahmen im Spielesektor wieder gedeckt werden. Ermöglichen Raubkopierer einen einfachen Zugang zu kopierten Spielen für jedermann, entwickelt sich die PSP zu einem riesigen Verlustgeschäft. Für eine Firma logischerweise kein Grund mehr, überhaupt noch eine Konsole zu produzieren - ein Verlustgeschäft also auch für uns Spieler.(via gamasutra)
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