Crisis Core: Final Fantasy VII überzeugt!
“If you own a PSP, you need to play Crisis Core”, beendet Kevin VanOrd von Gamespot sein Video-Review zu Crisis Core: Final Fantasy VII. Im dazu verfassten Text und natürlich im Video dazu selbst sind auch die zahlreichen Gründe zu lesen: die Story sei komplex, biete inklusive des Hauptcharakters eine nie dagewesene Tiefe, die grafische Darstellung (”amazing”) unterstütze dies und selbst bei dem gewöhnungsbedürftigen Kampfsystem würde man nach der nötigen Eingewöhnungszeit merken, dass es “pretty cool” sei. Ja, das klingt nun alles gut und wohl nicht umsonst hat dieses Spiel beeindruckende 9.0 Punkte von Gamespot bekommen; leider habe ich bis heute keinen Zugang zu japanischen Rollenspielen gefunden, inklusive der Rollenspiel-Reihe schlechthin: Final Fantasy. Mein letzter Versuch, mich Rollenspielen zu nähern war gescheitert, nachdem ich bei Gothic 2 kläglich versucht hatte, ein Novize zu werden. Anschließend habe ich, um das zu schaffen, zum ersten und letzten Mal gecheatet, wobei ich Gothic 2 mehr oder weniger geschrottet habe. Ein Glück war das Spiel nur aus der Bibliothek, somit kein Geld verschwendet. Das änderte jedoch nichts an meiner Entscheidung, mich Spielen, die man nur im entferntesten der Rollenspiel-Ecke zuordnen konnte, zu nähern oder sie gar zu spielen.
“Und so einer maßt sich jetzt an, über das Rollenspiel-Highlight auf der PSP schlechthin zu berichten?”, fragt sich vielleicht der eine oder andere echte Rollenspiel-Fan hier. Und ja, ich maße es mir an. Zwar aus einem zugegebenermaßen anderem Blickwinkel, aber schaden kann das ja nicht. Denn so langsam reicht es mir. Ich gehe eben durch meine Liste mit den RSS-Feeds sämtlicher größerer PSP-Newsseiten, und wie immer in letzter Zeit bietet sich mir das gleiche Bild: Crisis Core und Co., so weit das Auge reicht. Wieder dutzende Screenshots, Gamespot hat neben dem Review acht andere Videos veröffentlicht, heute Bilder von der Crisis-Core-Launch-Party mit putzigen, verkleideten Japanern, und so weiter. Daneben sind die ersten Bilder von Code Geass zu sehen, dem ich mich jetzt nicht weiter widmen möchte, kurzum: mein Feedreader wird von japanischen Rollenspielen bombardiert, und ich als Unwissender muss es lesen. Nach dem begeisterten Review bin ich damit nun so weit, mich einen nächsten Versuch zu unterziehen. Das bedeutet nun nicht, dass ich beim Erscheinen des Spiels verkleidet zum nächsten Elektronik-Markt renne, aber zumindest werde ich einen Bekannten von mir - seines Zeichens Final-Fantasy-Veteran - ein bisschen über das Thema ausfragen. Denn selbst, wenn andere schwärmen, frage ich mich immer noch: müssen billige Melodien im Hintergrund, ein hässlich-bunter Bildschirm und augenscheinlich kitschige Charaktere wirklich sein? Beziehungsweise sind sie so faszinierend, dass man ein solches Spiel lieben kann? Anscheinend kann man das ja nun, denn nicht umsonst gibt eine eine große Fangemeinde, zu der man wohl halb Japan zählen kann. Japaner gelten zwar nicht unbedingt als Garant guten Geschmacks, aber nichtsdestotrotz werde ich es versuchen. Nur noch eines: was genau wollten die gleich noch mit dem überdimensionalen Schwert…?




27. März, 2008 um 11:25 am
“müssen billige Melodien im Hintergrund, ein hässlich-bunter Bildschirm und augenscheinlich kitschige Charaktere wirklich sein?”
GZSZ ist doch kein Rollenspiel.
Von wegen billige Melodien in Rollenspielen: Die MIDI-Klänge In FFVII sind bis heute brilliant und die überarbeiteten Versionen in Advent Chrildren und Crisis Core sind sogar richtig bombastisch.
Der Soundtrack zu Gothic 3 wurde vom Orchester der Bochumer Symphoniker eingespielt und is sehr sehr professionell.
12. April, 2008 um 8:24 pm
“Nur noch eines: was genau wollten die gleich noch mit dem überdimensionalen Schwert…?”
lol bleib mal locker, das Spiel hat das Wort FANTASY im Titel. Denk mal darüber nach…