Von New York bis Moskau
16. April, 2008 von Jan
Von New York von Moskau - das ist eine verdammt lange Strecke. Sogar so lang, dass nicht mal der Weltherrscher in spe, Google, eine Reiseroute berechnen kann (oder will). Aber genauso lang wäre laut EA eine Strecke von anneinandergereihten Die-Sims-Hüllen. Zumindest dann, wenn man alle je verkauften nehmen würde, denn das ist Anlass dieser zugegebenermaßen sinnlosen Rechnung. Die Sims wurden nämlich, alle mehr oder weniger notwendigen Erweiterungen eingerechnet, unglaubliche 100 Millionen mal verkauft. Damit wären ein Exemplar (um die netten Berechnungen von EA weiterzuführen) in jedem dritten amerikanischen Haushalt und immerhin in jedem siebten europäischen Haushalt. Auf jeden Fall ist sie zweifelsohne die erfolgreichste Spielereihe aller Zeiten, da kommt (bis jetzt) nicht einmal ein Grand Theft Auto ran. Das kann natürlich EA freuen, denn laut der New York Times brachten Die Sims bis jetzt etwa 4 Milliarden Dollar ein, 500 Mio. pro Jahr also. Nicht der unwichtigste Grund dafür dürfte auf jeden Fall sein, dass das Spiel überproportional auch bei Frauen und Mädchen beliebt ist, was die meisten Spiele nicht von sich behaupten können. Weniger beliebt oder erfolgreich waren hingegen die Ableger auf der PSP, Haustiere und Gestrandet. Aber wenn wir ehrlich sind, kann man den Entwicklern auch kaum einen Vorwurf machen - die PSP ist einfach nicht die richtige Konsole für ein "echtes" Sims. Umso mehr können wir uns jedoch auf Sims 3 freuen, was für nächstes Jahr angekündigt ist und in dem man sich erstmals durch die Nachbarschaft bewegen können wird. Somit ist also auch die Nachfolge des 100-Millionen-Hüllen-von-New-York-bis-Moskau-Spiels gesichert. Sehr schön! (via gamespot.com)