Eine PSP in Afrika?
Einfach ist das "Thema Afrika" ja leider nicht. Denn noch immer sind die Folgen der jahrelangen Kolonialherrschaft nicht bekämpft, geschuldet den in vielen Ländern folgenden Diktaturen oder Bürgerkriegen. Von daher klingt es fast banal, wenn man dann über Videospiele in Afrika spricht.
GamePro.com veröffentlichte jetzt aber einen wirklich interessanten Artikel über genau dieses Thema: Spielen in Afrika. Genauer in Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone. Dort herrschte bis vor 8 Jahren noch Bürgerkrieg, im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen belegt es einen der letzten Plätze und ist demnach eines der unterentwickeltsten Länder der Erde. Und dennoch wird dort gerne gespielt, vorrangig jedoch auf PS2s. Diese sind für den einzelnen jedoch unerschwinglich, weshalb es rund um Freetown etwa 800 Playstation-Centers gibt. Dort kann man gegen ein geringes Entgeld spielen, vorrangig einfach zu verstehende Fußballspiele für 2 Spieler. Aber auch die PSP fasst wohl Fuß und erfreut sich steigender Beliebtheit. Da man sie schwer vermieten kann, ist sie jedoch noch nicht so verbreitet und eher ein Geschenk von Verwandten aus dem Ausland. Trotzdem bekommt man eine Film-UMD auf der Straße für etwa 10$. Auf der Straße deshalb, weil es keinerlei Vertriebsstrukturen für solche Luxusgüter gibt. Von daher kommen Spiele und Konsolen eher verspätet und auf abenteuerlichen Wege ins Land. Einem Kommentar bei PSPFanboy.com konnte man beispielsweise entnehmen, dass man nicht einmal im besser entwickelten Südafrika besonders komfortabel an Spiele kommt. Und wenn mal darüber nachdenkt: Release-Termine für Afrika gibt es ja auch gar nicht.
Also wird es langsam Zeit, trotz aller erschreckenden Zustände in Afrika endlich normaler mit dieser Thematik umzugehen. Afrika und Spielen ist kein Stigma und es sind und bleiben normale Jugendliche dort, die gern ein bisschen Zocken. Wie wäre es da mal mit "PSPs für Afrika!"?




23. April, 2008 um 10:12 pm
also diese berichte sind langsam aber sicher sehr unnötig….psps für die soldaten psps für afrika. das hier ist kein politik forum sonder eins für news rund um die psp… mich interessiert nicht was irgendwelche amis ihren soldaten schenken sondern was es neues für die psp oder um die psp gibt…last auch bitte solche beiträge raus…also was du hier so schreibst über afrika ist ziemlicher bullshit das letzte was dieses land braucht sind wohl psps….die bürger sind schon glücklich wenn sie nicht auf der strasse erschossen werden geschweige denn das sie eine umfassende stromversorgung geniessen können oder gar fliessend wasser….selbst an lebensmittel mangelt es und die armut greift umsich befor man so einen schwachsinn macht und psps dahin schickt sollte man lieber für grund nahrungsmittel oder frieden sorgen….STOPPT DIE AUSBLUTUNGS DES ZUKÜNFTIGEN UTOPIA
25. April, 2008 um 12:37 am
@Kolorapi:maaaan maaaan maaaan und dir gehts auch nicht so gut, was?
Um es mal ganz klar zu sagen:
Afrika isn Kontinent, und kein Land, schau mal in den Atlas. Etwas generell über Afrika zu sagen, is schon Schwachsinn, Südafrika zb ist schon weit fortschrittlicher, als einige europäische Länder.
Ägypten gehört zb auch noch zu Afrika.
Was du beschreibst hört sich wie die täglichen News aus dem Sudan an, und ja, da geht es vielen dreckig, und auch in mehreren anderen Ländern auf dem Kontinent Afrika.
Aber herumzulaufen, und blöd alles nachplappern, was die Nachrichten einem eintrichtern, ohne nachzudenken, is sowas von nervig.
Und dass letzte, das die Welt braucht, is noch so ein “Europäer”, der die armen “Afrikaner” bemitleidet, die ja “da unten in der Wüste” sitzen und entweder mit hungern beschäftigt sind, oder mit Krieg führen.
Ich find den Artikel gut.