Hideki Sakamoto über das Komponieren für echochrome
13. Juni, 2008 von Jan
Ich kann mich noch ganz genau an diesen magischen Moment erinnern. Ich hatte die News zur echochrome-Demo gelesen, ein Downloadlink war auch dabei gewesen. Also geladen, ab in PSP/GAME kopiert, fertig, anmachen. Und wie dann diese wirklich angenehme klassische Musik anging und dazu das minimalistischste Leveldesign seit Pong erschien, wusste ich: "Hier hast du etwas ganz besonderes."
Einen großen Teil zur Ausnahmestellung echochromes im Spielemainstream tut, wie schon gesagt, die klassische Musik. Eher ungewöhnlich für ein Computerspiel, und auf einem Handheld für jüngere Käuferschichten umso gewagter. Die Arbeit hierfür übernahm Hideki Sakamoto, der sich jetzt in einem ausführlichen Interview bei Siliconera zum Prozess des Komponierens äußerte. Dabei kommt unter anderem heraus, dass es nicht einfach ist, für ein solches Spiel zu komponieren. "Es gibt keine Protagonisten, die Monster bekämpfen oder Prinzessinnen retten, keine düsteren Tragödien, Liebesaffären oder verrückt lachende Bösewichte. Schon am Anfang des Komponierens fühlte ich, dass ich ungewohntem Gebiet war", so Sakamoto. "Ich wollte es vermeiden, den Spieler durch ungewohnte Soundeffekte oder Instrumente abzulenken. Klassische Musik schien mir die beste Wahl, weil sie universell ist.", fügte er außerdem an. Nun kann ich nichts mehr tun als euch diesen Link für eine akustische Einstimmung zu geben und euch das Interview an’s Herz zu legen, es lohnt sich. (via PSPFanboy.com)
14. Juni, 2008 um 8:54 am
Ihr woll mich doch werarschen! So ein selten nervtötendes Geleier …. aaaaaahhhh (* Bleistift-ins-Ohr-Ramm*) ..
14. Juni, 2008 um 10:11 am
Nimm doch ein paar Drogen? Oder kauf dir einen DS mit “Meine kleine Tierklinik”? Oder schau dir ein paar alte Daktari Folgen an? Oder mach einen Spaziergang mit dem Dackel der Nachbarin? Oder lies woanders weiter?
14. Juni, 2008 um 5:13 pm
Warum gibts da nicht ne Option für eine eigene mp3-Playlist? Dann könnte ich mir zum Knobeln schön die Flippers anmachen …. (oder SImons Kopf-im-Ar***-Hitmix ..)
14. Juni, 2008 um 6:56 pm
Nanana… nicht so. Ich muss die Musik verteidigen. Das erste Lied ist schon grenzwertig, aber die Musik im Spiel selber ist wirklich angenehm. Ganz einfach, weil die Musik wie das ganze Spiel ein krasser Gegenentwurf zu vielen anderen Spielen ist. Statt Reizüberflutung kann man wunderbar relaxen bei dem Spiel, und die Musik tut einen großen Teil dazu.