Die Büchse der Pandora

2. September, 2008 von Gerhard

Eines haben alle Konsolen, stationäre wie auch portable, gemeinsam: Man ist mehr oder weniger an die Hardware gebunden und kann (bzw. sollte) keine weiteren Programme wie Emulatoren, Browser oder ähnliches ausführen. Doch es geht auch anders. Die Firma Gamepark brachte 2001 den GP32 als GBA-Konkurrenz auf den Markt. Dieser erhielt jedoch nicht die notwendige Aufmerksamkeit professioneller Spieleentwickler. Erst nachdem auf ihm ohne Einschränkungen entwickelt werden durfte kam der Erfolg. 2005 kam sein Nachfolger, der GP2X auf den Markt. Innerhalb der GP2X-Szene entschieden sich schließlich einige Mitarbeiter, selbst ein Handheld-System zu entwickeln - den Pandora. “The Pandora was designed based on ideas and suggestions contributed by GP32X forum members, with the goal of creating the ultimate open source handheld device.”

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Dieser Handheld hat es wahrlich in sich: 600 bis 900 Mhz ARM Cortex A8 CPU, openGL 2.0 3D Hardware, ein Touchscreen mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln, 128 MB RAM, WiFi, Bluetooth, Tastatur usw. Aufgrund der ARM Cortex CPU soll der Akku trotz dieser beachtlichen Leistungsmerkmale über 10 Stunden halten. Als Betriebssystem fungiert Ubuntu Linux.

Diese Hardwarefakten begeistern möglicherweise noch nicht vollständig. Vielleicht aber diese Aussagen aus einem Interview: “You will be able to play games like Quake III with ease and at the cutting edge even Doom III (if the engine goes open source soon, of course). [...] Good PC emulation, most 32-bit consoles, Amiga 1200+ and all the usual suspects. Emulating something like the Sega Dreamcast would be pushing the hardware to the limits.” All das schafft der Pandora mit einem nur minimal größerem Gehäuse als Nintendos DS-Lite.

Mit dem Pandora kann man natürlich nicht nur spielen, sondern auch all das machen, was ein normales kleines Notebook auch zustande bringt. Der Pandora soll noch dieses Jahr in Europa erhältlich sein. Als Preis werden 212 Euro (exklusive Mehrwertsteuer) genannt. Dieser Artikel soll vor allem zeigen, was bereits im Handheldsektor technisch möglich ist. Wir haben die Büchse der Pandora somit geöffnet - zum Abschluß noch ein Video des “ultimate open source handheld device”.

(via Pandora, Engadget)

 

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    4 Kommentare zu “Die Büchse der Pandora”

    1. pspStayla Sagt::

      wie is ads jez gibs denn schon gabs denn ma oder wie??

    2. Gerhard Sagt::

      soll dieses jahr noch in europa erhältlich sein.

    3. pspStayla Sagt::

      ok thx für die weitern news…
      alos der name is schon ma geil (Pandora).^^

    4. Gerhard Sagt::

      steht auch alles im text. sonst einfach über den quelllink und bookmarken. :)

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